In der Hochfrequenztechnik (HF-Technik) wird der Stoff von den zu verbindenden Elementen durch zwei Leisten, die eigentlich Kondensatorelektroden sind, zusammengedrückt und plastifiziert. In dem Kondensator wird elektrisches Wechselfeld erzeugt, wodurch die gesamte Stoffmasse erwärmt wird. Anschließlich kühlt die Verbindung ab und die Elemente werden herausgenommen.
Bei den Kunststoffen, die typische Dielektrika sind, tritt eine Polarisation in dem elektrischen Feld (Ausrichtung von den gegensätzlichen elektrischen Ladungen in Übereinstimmung mit Ausrichtung von Feldlinien) ein. Wegen des Richtungswechsels der Feldwirkung ändert sich auch Orientierung der Makromoleküle. Bei Bewegungen der Makromoleküle tritt Reibung auf und bei Reibung wird wiederum Wärme erzeugt. Wird es jetzt ein Strom mit der entsprechend hohen Frequenz den Belägen zugeführt, werden die Makromoleküle in schnell ändernde Schwingungen gebracht. |
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Unter diesen Umständen kann die Menge der erzeugten Wärme ausreichend sein, um einige Stoffe zu plastifizieren.
Die Effizienz der Erwärmung hängt vor allem von der Wechselstromfrequenz sowie dem Koeffizient der dielektrischen Verluste ab. Mit zunehmendem Wert von tg Ro wächst der Umwandlungsgrad der elektrischen Energie in die Wärmeenergie und desto effizienter sind die Ergebnisse des Schweißvorgangs. Dieses Verfahren findet seine Anwendung vor allem bei Verschweißung vob PVC-Folien wegen deren hohen Koeffizient der dielektrischen Verluste.
Im Gegensatz zu den anderen Methoden erlaubt dieses Verfahren selbst die kompliziertesten Formen der Schweißnaht. Außerdem entspricht die Festigkeit der Verbindung der von PVC-Folie. Wegen des möglichen Durchbruchs können die Folien mit Stärke unterhalb 0,1 mm nicht mit der kapazitiven Methode verschweißt werden. |
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